FLI stellt erstmals West-Nil-Virus-Infektion bei einem Vogel in Deutschland fest : FLI-Presseinformation 08/2018

Friedrich-Loeffler-Institut GND (Hrsg.)

Greifswald - Insel Riems, 29. August 2018. Seit vier Wochen werden deutschlandweit vermehrt Wildvögel tot aufgefunden, die zumeist an Usutu-Virus-Infektionen (USUV) verendet sind. Das WestNil-Virus (WNV), das ebenfalls Wildvögel infiziert, ist eng verwandt mit diesem Erreger. Daher werden sämtliche Wildvogel-Proben, die an das Nationale Referenzlabor für West-Nil-VirusInfektionen am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gesandt werden, stets auf beide Viren untersucht. Nun wurde erstmals in Deutschland bei einem 3,5 Jahre alten männlichen Bartkauz, der Mitte August in Halle (Saale) in seiner Voliere tot aufgefunden worden war, eine WNV-Infektion festgestellt. Blutsaugende Stechmücken übertragen das Virus. Die wichtigsten Wirte sind Vögel. In selteneren Fällen kann auch eine Übertragung auf Pferde und den Menschen stattfinden. Daher beobachtet das FLI seit Jahren die Verbreitung von WNV in Europa.

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FLI stellt erstmals West-Nil-Virus-Infektion bei einem Vogel in Deutschland fest. FLI-Presseinformation 08/2018. Greifswald - Insel Riems 2018. Friedrich-Loeffler-Inst..

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