Trends und Entwicklungen im Bauen mit Holz : technische-wirtschaftliche Aspekte und Rahmenbedingungen

Frühwald, Arno GND; Frühwald, Katja

m Bausektor werden in Deutschland ca. 19 Mio. m³ Holz und Holzprodukte pro Jahr eingesetzt. Das sind knapp 60 % allen stofflich verwendeten Holzes (~ 35 Mio. m³ / Jahr). Der Neubau nimmt davon den kleineren Anteil auf; Sanierung und Instandhaltung, insbesondere unter dem Aspekt der Verringerung des Wärmeenergieverbrauches, ist mengenmäßig deutlich wichtiger. Hier findet das Holz in erster Linie im Bereich Dach größere Verwendung; Fassaden, Fenster und Außentüren sind dagegen nachrangig in der Holzmenge. Bei Innentüren und Fußboden hat Holz eine gute Po- sition. Im Neubau stagniert der Wohnungsneubau generell, der Holzbau gewinnt nur leicht Marktanteile. Im Objektbau sind Schulen, Kindergärten sowie Bürogebäude (neben einigen spektakulären Projekten im mehrgeschossigen Holzbau) derzeit wichtige Bereiche. Eine Tendenz zu deutlich höherwertigen Bauprodukten gibt es derzeit nur in geringem Umfang. Im Gegensatz zum Neubau existieren für die Sanierung kaum schlüssige Systemlösungen. Klimaschutz, naturnahes Wohnen und geringer Energieeinsatz zum Bauen und steigende Bauqualität sind positive Aspekte für einen vermehrten Einsatz von Holz im Bauen generell.

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Frühwald, Arno / Frühwald, Katja: Trends und Entwicklungen im Bauen mit Holz : technische-wirtschaftliche Aspekte und Rahmenbedingungen. Göttingen 2012. Cuvillier.

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