"Negatives Wachstum" - Repräsentation von Totholz im Treibhausgasmonitoring
Totholz – tote Biomasse – ist einer der in der Treibhausgasberichterstattung erfassten Speicher. Bisher wurden Speicheränderungen zwischen zwei Inventuren gemessen und in die Zukunft linear extrapoliert. Das gehäufte Anfallen von Totholz aus Störungen in den zurückliegenden Jahren wird so nicht korrekt abgebildet. Ansätze, zur Erreichung von Klimaschutz- und Biodiversitätszielen größere Anteile an Wald nicht mehr zu bewirtschaften, erhöhen das Risiko, dass hier ebenfalls größere Mengen an Totholz durch Störungen anfallen. Zur Modellierung der Entwicklung des Totholzspeichers bietet sich die Verwendung eines einfachen negativen Exponentialmodells an. Für Deutschland sind jedoch keine der für dieses Modell benötigten Zersetzungskonstanten allgemein du sicher bekannt. Wenn man diese aus den Inventurdaten herleitet ergeben sich plausible, aber stark zwischen den Inventurperioden streuende Werte.
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