Holzeinschlag 2019 steigt - Nutzung konstant : 77,6 Mio. m3 eingeschlagen - zusätzliche Holzmengen am Markt führen zu starkem Anstieg der Rundholzexporte

Jochem, Dominik GND; Weimar, Holger GND; Dieter, Matthias GND

Die jährliche verwendungsseitige Berechnung des Holzeinschlags durch das Thünen-Institut zeigt, dass der Einschlag 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % auf 77,6 Mio. m³ (Derbholz ohne Rinde) gestiegen ist. Der Nadelholzeinschlag stieg um 1,6 % auf 57,7 Mio. m³, der Laubholzeinschlag erhöhte sich leicht um 0,7 % auf 19,9 Mio. m³. Die Entnahme von Rohholz aus dem Wald (Derbholz und Nicht-Derbholz) lag 2019 bei 76,2 Mio. m³ gegenüber 75,2 Mio. m³ im Jahr 2018. Das nicht verwertete und im Wald verbleibende Derbholz hat einen Anteil von gut 7 % am Einschlag und liegt damit in einer Größenordnung von etwa 5,4 Mio. m³. Der erhöhte Einschlag 2018 und 2019 im Vergleich zu den Vorjahren (2014 bis 2017) kann auf das hohe Schadholzaufkommen durch Wind- und Käferkalamitäten zurückgeführt werden. Der höhere Einschlag hat jedoch in Summe nicht zu einer stärkeren inländischen Verwendung von Rohholz geführt. Die Mehrmengen sind im Jahr 2019 überwiegend in den Export geflossen.

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Jochem, Dominik / Weimar, Holger / Dieter, Matthias: Holzeinschlag 2019 steigt - Nutzung konstant : 77,6 Mio. m3 eingeschlagen - zusätzliche Holzmengen am Markt führen zu starkem Anstieg der Rundholzexporte. 2020.

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