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Optische Größenvermessung von Holzpartikeln für die WPC-Herstellung

Herstellungsprozess und Eigenschaften von WPC (Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe, engl. wood-plastic composites) werden stark beeinflusst durch Form und Größe der eingesetzten Holzpartikel (z. B. Länge, Durchmesser und Verhältnis Länge zu Durchmesser) sowie Häufigkeitsverteilungen dieser Größen und Massenanteile einzelner Fraktionen. Derzeit gibt es keine Standardmethode für eine ausreichende Charakterisierung. Möglich sind mechanische Siebanalysen oder die Vermessung mittels optischer Methoden. Solche Messmethoden wurden an WPC-typischen Rohstoffen verglichen. An sehr feinen bis verhältnismäßig groben Holzmehlen wurden Messmethoden mit den Systemen FibreShape und QICPIC und zusätzlich mit dem System FibreCube erprobt und hinsichtlich Aussagefähigkeit, Zeitaufwand und Handhabbarkeit bewertet. Bei vergleichbarer optischer Auflösung und bei geeigneter Gewichtung und Skalierung ergaben sich sehr ähnliche Verteilungen für die Partikellänge und das Verhältnis Länge zu Breite sowie vergleichbare Perzentile. Es zeigte sich allerdings auch, dass alle Methoden ihre Grenzen hinsichtlich der Dispersion der Partikel, des Messbereiches und der Auflösung haben. Optische Größenmessungen an WPC-Rohstoffen sind sinnvoll zur Charakterisierung von Partikelgrößenverteilungen in der prozessbegleitenden Qualitätsüberwachung und im Warenverkehr.

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