Pflanzenschutzmittelrückstände. Nationales Monitoring - Abschätzung der Verbraucherexposition: Teil 1

Sieke, C.; Lindtner, O.; Banasiak, U.

Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 schreibt vor, dass die Programmeder Mitgliedsstaaten zur amtlichen Kontrolle von Pestizidrückständen inLebensmitteln auch dafür geeignet sein sollen, repräsentative Daten fürdie Ermittlung der Verbraucherexposition zu erzeugen. Um dieses Zielfür die Bundesrepublik Deutschland zu erreichen, hat das BfR im Auftragdes Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz(BMELV) ein Konzept für das nationale Monitoring vonPflanzenschutzmittel-Rückständen erarbeitet. Das Ziel war eine repräsentativeExpositionsabschätzung der Bevölkerung gegenüber Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln unter Berücksichtigung derpraktischen Durchführbarkeit in den Bundesländern. Die grundsätzlichenEmpfehlungen des Konzepts werden in einem Basismodul beschriebenund betreffen den Warenkorn (vorliegende Veröffentlichung) sowie dieZusammensetzung und Größe der Stichproben (Teil 2 der Veröffentlichung,erscheint in DLR, Juli 2008). Außerdem werden Zusatzmodulezur Lösung spezifischer Fragestellungen, z. B. zur akuten Exposition,zu verarbeiteten Lebensmitteln und zu Mehrfachrückständen sowie zurErmittlung des Einflusses regionaler oder saisonaler Unterschiede, zurUntersuchung spezieller Subpopulationen oder zum Datengewinn fürprobabilistische Berechnungen vorgeschlagen.

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Sieke, C. / Lindtner, O. / Banasiak, U.: Pflanzenschutzmittelrückstände. Nationales Monitoring - Abschätzung der Verbraucherexposition: Teil 1. 2008.

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