Erklärung zur Barrierefreiheit (Stand der Erklärung: 21.09.2020)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist bemüht, seine Website www.openagrar.de im Einklang mit den nationalen Rechtsvorschriften zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 des Europäischen Parlaments und des Rates barrierefrei zugänglich zu machen.

Stand der Vereinbarung mit den Anforderungen

Aufgrund der Überprüfung gemäß Selbsteinschätzung nach BITV-Test ist die Webseite mit den zuvor genannten Anforderungen nicht an allen Stellen vereinbar. Wir arbeiten derzeit daran, die Barrieren so schnell wie möglich zu beheben.

Die Webseite www.openagrar.de deren Funktionalität und Darstellungsform auf gängigen Endgeräten, sind mit der Richtlinie (EU) 2016/2102 und mit den Web Content Accessibility Guidlines 2.0 ist aus den folgenden Gründen noch nicht abschließend barrierefrei:

Im Webauftritt eingebundene Dokumente (.pdf, .doc, etc.)
Dokumente, die vor September 2020 eingestellt wurden, sind gegebenenfalls nicht barrierefrei. Aufgrund der sehr großen Anzahl der Dokumente, können diese nicht in ein barrierefreies Format umgewandelt werden, da zum Teil die Ausgangsformate fehlen und eine nachträgliche Bearbeitung der Dokumente unverhältnismäßig arbeitsaufwendig ist.
Dokumente, die von Dritten bereitgestellt werden, liegen eventuell nicht barrierefrei vor (siehe § 9 Abs. 2 Satz 2 NBGG).
Bei neu erscheinenden Dokumenten die in den Verantwortungsbereich der Universitätsbibliothek fallen, streben wir an, künftig zeitnah eine barrierefreie Version zur Verfügung zu stellen. Für alle weiteren Dokumente halten wir unsere Datenlieferanten an, die Anforderungen zur Barrierefreiheit zu beachten.
Unsere Webauftritte enthalten keine Informationen in Gebärdensprache und in leichter Sprache.
Nach Rücksprachen mit entsprechenden Verbänden wird die Vorlesefunktion der persönlichen Screenreader bevorzugt, daher verzichtet die Website auf dieses Angebot. Wir bemühen uns, eine möglichst einfache Sprache zu benutzen.
Auf Grund der komplexen Inhalte, die zumindest teilweise in unseren Webauftritten veröffentlicht werden, ist eine einfache Sprachgestaltung (beispielsweise der Verzicht auf Fachbegriffe) nicht immer möglich.
Alternativtexte (1.1.1 a-c )
An einigen Stellen fehlen die Alternativtexte. Bei einem nächsten Update werden diese ergänzt werden.
Alternativen für Audiodateien und stumme Videos (1.2.1a)
Audiodateien und stumme Videodateien sind nicht mit gleichwertigen Medienalternativen versehen.
Wir bemühen uns zukünftige selbst produzierte und erstveröffentlichte Audio und stumme Videodateien mit alternativen Medien zuversehen. Auf die Erstellung von Werken von Dritten, die wir in unserem Repositorium nicht erstveröffentlichen, sondern nur einstellen haben wir kein Einfluss.
Aufgezeichnete Videos mit Untertiteln (1.2.2a)
Aufgezeichnete Videos haben keinen Untertitel.
Wir bemühen uns zukünftig Videos mit Untertitel zu versehen. Auf die Erstellung von Werken von Dritten, die wir in unserem Repositorium nicht erstveröffentlichen, sondern nur einstellen haben wir kein Einfluss.
Audiodeskription oder Volltext-Alternative für Videos (1.2.3a, 1.2.5a)
Für informationstragende visuelle Videoinhalte ist keine Audiodeskription oder Volltext-Alternative bereitgestellt.
Wir bemühen uns für informationstragende visuelle Videoinhalte eine Audiodeskription oder Volltext-Alternative bereitzustellen. Auf die Erstellung von Werken von Dritten, die wir in unserem Repositorium nicht erstveröffentlichen, sondern nur einstellen haben wir kein Einfluss.
HTML-Strukurelemente (1.3.1 a-f )
Einige HTML-Strukurelemente sind nur teilweise barrierefrei, da die entsprechenden Bootstrap-Klassen fehlen. Eine Überarbeitung ist in Arbeit.
Eingabefelder zu Nutzerdaten vermitteln den Zweck (1.3.5a)
Formulare nutzen keine Autovervollständigung. Bei Formularen fehlen die „autocomplete“-Attribute, was das Ausfüllen der Formulare erschwert. Bei einem Update soll die Funktionalität künftig ergänzt werden.
Kontraste von Texten ausreichend (1.4.3)
Da das grundsätzliche Layout der Webseite vor dem Erscheinen der Richtlinie (EU) 2016/2102 erstellt wurde, ist das Kontrastverhältnis von 4,5:1 nicht grundsätzlich sichergestellt. An einer Lösung wird gearbeitet.
Aktuelle Position des Fokus deutlich (2.4.7a)
Der Fokus ist bei der Bedienung mit der Tastatur nicht immer erkennbar. Die Anpassung des Fokus-Managements erfolgt bei der nächsten grundlegenden Überarbeitung der Website.
Anderssprachige Wörter und Abschnitte ausgezeichnet 3.1.2a
Anderssprachige Wörter und Abschnitte sind nicht mit dem lang-Attribut ausgezeichnet.
Bei der nächsten grundlegenden Überarbeitung der Website soll die Funktionalität künftig ergänzt werden.
Fehlererkennung (3.3.1a)
Angaben in Formularen werden vor dem Abschicken nicht automatisch überprüft. Bei der nächsten grundlegenden Überarbeitung der Website soll die Funktionalität künftig ergänzt werden.
Statusmeldungen programmatisch verfügbar (4.1.3a)
Es erfolgt weder visuell noch im Screenreader ein Hinweis das, das Dokument auf die Merkliste gesetzt wurde. Die entsprechende "Role" wird im Rahmen eines Updates ergänzt.

Die identifizierten Defizite und Mängel befinden sich aktuell in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der sukzessive abgearbeitet wird.

Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 21.09.2020 erstellt und auf Basis der BITV / WCAG-Selbstbewertung www.bitv-test.de erstellt.

Barrieren melden: Feedback und Kontaktangaben

Bitte informieren Sie uns, wenn Sie in unseren Webauftritten auf erläuterungsbedürftige Inhalte oder Inhalte, die schwer zugänglich sind, stoßen:
Wir sind per E-Mail erreichbar über:
IB [at] julius-kuehn.de

Unsere Postadresse lautet:
Julius Kühn-Institut (JKI) –
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Informationszentrum und Bibliothek
Königin-Luise-Str. 19
14195 Berlin
Tel.: 030 8304 2100
Fax.: 030 8304 2103

Schlichtungsverfahren

Beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen gibt es eine Schlichtungsstelle gemäß § 16 BGG. Die Schlichtungsstelle hat die Aufgabe, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen.

Falls sich über den oben genannten Kontakt keine für Sie zufriedenstellende Lösung ergibt, können Sie die Schlichtungsstelle einschalten.

Im Falle der Hinzuziehung der Schlichtungsstelle ist es das ausgesprochene Ziel, mit ihr gemeinsam und außergerichtlich eine Lösung für ein Problem zu finden.

Das Schlichtungsverfahren ist kostenlos. Sie benötigen keinen Rechtsbeistand.

Auf der Internetpräsenz der Schlichtungsstelle für das Behindertengleichstellungsgesetz, BGG abgekürzt, finden Sie Informationen zum Schlichtungsverfahren. Dort wird der Ablauf eines Verfahrens beschrieben und wie Sie einen Antrag stellen können, siehe dazu hier: https://www.behindertenbeauftragter.de/DE/SchlichtungsstelleBGG/SchlichtungsstelleBGG_node.html

Alle Inhalte zum Schlichtungsverfahren erhalten Sie auch in Leichter Sprache hier: https://www.behindertenbeauftragter.de/DE/SchlichtungsstelleBGG/LS/LS_node.html oder in Deutscher Gebärdensprache hier: https://www.behindertenbeauftragter.de/DE/SchlichtungsstelleBGG/GBS/GBS_node.html

Sie erreichen die Schlichtungsstelle unter folgender Adresse:

Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz
bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Mauerstraße 53
10117 Berlin

Telefon: 030 18 527-2805
E-Mail: info [at] schlichtungsstelle-bgg.de
Internet: www.schlichtungsstelle-bgg.de